____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Schwaz
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Schwaz ist eine Bezirkshauptstadt mit 14.480 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im Bundesland Tirol in Ăsterreich. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schwaz.
Contents
⢠Geographie
⢠Lage
⢠Nachbargemeinden
⢠Geschichte
⢠19. Jahrhundert
⢠20. Jahrhundert
⢠21. Jahrhundert
⢠Verkehr
⢠Sport
⢠Politik
⢠Gemeinderat
⢠Bßrgermeister
⢠Wappen
⢠Ehrenbßrger
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geographie
Lage
Die Bezirkshauptstadt Schwaz liegt im mittleren Unterinntal etwa 30 km Ăśstlich der Landeshauptstadt Innsbruck am FuĂ des Kellerjochs (Hausberg und Aussichtsberg, 2344 m) und des Eiblschrofens.
Die Gemeinde erstreckt sich Ăźber eine Fläche von 20,17 km². Die Ansiedlung ist seit Jahrhunderten vom Lahnbach bestimmt, der durch Schottertransport und Ăberschwemmungen den ortsbestimmenden Schuttkegel aufbaute und die Stadt in die Gebiete Markt und Dorf teilt. Gleichzeitig gibt es die Gliederung in die geografischen Siedlungsbereiche Ried, Pirchanger, Bleiberg, Ost, Sonnseite, Surheim und Falkenstein.
Nachbargemeinden
Geschichte
FrĂźhe Geschichte
Der Raum um Schwaz war bereits in Jungsteinzeit (4000â2000 v. Chr.) und Bronzezeit (ab 1500 v. Chr., Funde bei St. Martin) besiedelt. Bis um 15 v. Chr. wurde die Gegend um Schwaz von den Fokunaten besiedelt und anschlieĂend in den Augusteischen AlpenfeldzĂźgen durch den rĂśmischen Kaiser Augustus unterworfen.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3]
Um 1170 errichteten die Fruntsberger (später Freundsberger) einen einfachen Wohnturm auf dem Hßgel ßber Schwaz, den sie im 13. Jahrhundert zum Schloss Freundsberg ausbauten. Im 14. Jahrhundert wurde die erste Innbrßcke errichtet.
Bergbau und BlĂźtezeit
War das Ortsbild anfänglich bäuerlichen Charakters, stieĂ es nach der Entdeckung der Silber- und Kupfervorkommen bald in groĂstädtische Dimensionen vor. Bereits in der Bronzezeit war in den Bergen zwischen Schwaz und KitzbĂźhel Kupfer abgebaut worden, das gemeinsam mit Zinn zur Herstellung von Bronze benĂśtigt wurde. Zur BlĂźtezeit des Bergbaus im 16. Jahrhundert war Schwaz eine der groĂen Bergbaumetropolen Europas, mit Ăźber 12.000 Einwohnern nach Wien die zweitgrĂśĂte Ortschaft im Habsburgerreich. Mit der Ăbernahme der Erzgruben in Tirol steigt der Fuggersche Anteil am weltweiten Handelsvolumen von Kupfer von 40 auf 80 Prozent.cite-ref-7[7]
â
Hauptartikel
:
Schwazer Bergbau
Der Silberabbau im Schwazer Bergbau begann einer unbestätigten Sage nach im Jahre 1409, als die Magd Gertraud Kandlerin beim Weiden eines Stieres auf dem Kogelmoos (Bereich oberhalb des Ortes) einen silbererzhaltigen Stein entdeckt haben soll. Bergbau bei Schwaz fand bereits in der Bronzezeit im grĂśĂeren Umfang statt. FĂźr das Jahr 1420 berichtet die Schwazer Chronik von Gruben am Falkenstein. Die Zuwanderung von bergmännischem Fachpersonal aus BĂśhmen und Sachsen begann. Innerhalb weniger Jahre wurde die Schwazer Metallproduktion ein europäischer Wirtschaftsfaktor, und der Falkenstein wurde zur Silber- und Geldquelle der Habsburger. Die Augsburger Handelsfamilien Fugger und Paumgartnercite-ref-8[8] waren Ăźber den Zeitraum des Silberbergbaus präsent. Auch der Arzt Paracelsus (Philipp Aureol Theophrast Bombast von Hohenheim in Egg an der Sihl) besuchte auf seinen Forschungsreisen zweimal (1516 und 1533/1534) Schwaz, um sich mit bergmännischen Krankheiten auseinanderzusetzen, und erhielt wahrscheinlich Informationen von dem Schwazer Arzt Johannes Milchtaler.cite-ref-9[9]
In einem Zeitraum von 1420 bis 1827 wurden ca. 2.300 Tonnen Silber und ca. 191.000 Tonnen Kupfer gewonnen. Schon vor dem endgĂźltigen Ende fĂźr allen Bergbau 1999 wurde der Sigmund-Erbstollen 1989 fĂźr den Besucherverkehr hergerichtet und als Besucherbergwerk Silberbergwerk Schwaz erĂśffnet.
Georg RĂśsch von Geroldshausen verfasste 1558 folgenden Reim Ăźber den Schwazer Bergbau:
Swatz ist aller perckhwerck muater zwar
Davon nert sych ayn gar gross schar
Ob treyssygh taussent, hab ich recht behalten
Von mannen, frauen, yungh und altn.cite-ref-10[10]
Ăbertragung ins Neuhochdeutsche:
Schwaz ist aller Bergwerke Mutter zuwahr
Davon ernährt sich eine gar groĂe Schar [von Menschen]
DreiĂigtausend, wenn ich recht behalte [mich recht entsinne]
Männer, Frauen, Junge und Alte.
Reformation und Gegenreformation
Ab 1521 war der Schweizer evangelische Theologe Jacob StrauĂ (1480â1530) als Prediger in Hall und Schwaz tätig und hatte viele ZuhĂśrer. Er kritisierte in seinen reformatorischen Predigten katholische Lehren und verurteilte Zins und Wucher. Der Bischof von Brixen konnte bewirken, dass er aus Tirol fliehen musste, obwohl eine Mehrheit evangelisch geworden war. Nur das Franziskanerkloster bildete ein letztes katholisches Bollwerk im Ort. In der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt dagegen wurde die hĂślzerne Trennwand auch zur religiĂśsen Spaltung: Auf der einen Seite feierten BĂźrger die lateinische Messe, auf der andern Knappen den deutschen lutherischen Gottesdienst.
1525 schlossen sich die Bergknappen den Bauernaufständen an, die jedoch niedergeschlagen und von Martin Luther verurteilt wurden. Danach erhielt die gewaltlose Täuferbewegung groĂen Zulauf. Jakob Hutter (1500â1536) war einer der charismatischen AnfĂźhrer, und er zog durch das Pustertal, wo er einige täuferische Gemeinden grĂźndete, die die Bekenntnistaufe und GĂźtergemeinschaft praktizierten. Als âKetzerâ wurden sie sowohl von evangelischer und katholischer Seite verfolgt. In Schwaz, Rattenberg und Brixlegg wurden etwa 500 Täufer hingerichtet, und weitere Personen wurden des Landes verwiesen.
1532 grĂźndete der evangelische Sänger und Dichter Hans Sachs (1494â1576) in Schwaz eine Meistersängerschule.
Mit der einsetzenden Gegenreformation ab 1575 wurde das katholische Bekenntnis wieder zwingend; wer evangelisch bleiben wollte, musste seinen Glauben im Verborgenen leben oder auswandern. Erst das Toleranzpatent 1781 von Kaiser Joseph II. erlaubte die erneute GrĂźndung evangelischer Gemeinden. Noch 1837 wurden evangelische Christen aus dem Zillertal ins Exil gezwungen. So lebten auch 2017 in Schwaz nur etwa 230 evangelische Christen, die 0,7 Prozent der BevĂślkerung ausmachten.cite-ref-reformation-11-0[11]
19. Jahrhundert
Nach dem Niedergang des Bergbaus und der ZerstĂśrung groĂer Teile des Orts in den Napoleonischen Kriegen wurde im 19. Jahrhundert durch folgende Einrichtungen ein Aufschwung eingeleitet:
⢠1819 Kreishauptschule
⢠1830 Errichtung einer Produktionsstätte fßr Tabakwaren (2005 geschlossen; abgerissen, Einkaufszentrum)
⢠1837 ErÜffnung des Bezirksgerichtes
⢠1858 Bahnhof
⢠1871 gewerbliche Fortbildungsschule
⢠1876 Altenheim
⢠1889 erstes Schwazer Schwimmbad
⢠1897 erste Stromanschlßsse
⢠1898/99 Errichtung des Franz-Joseph-Krankenhauses
⢠1900 Handelsschule
Am 16. September 1899 wurde Schwaz mit EntschlieĂung vom 28. April durch Kaiser Franz Joseph I. zur Stadt erhoben. Diese späte Erhebung ist darin begrĂźndet, dass Schwaz trotz und wegen seiner GrĂśĂe nie Ăźber eine Stadtmauer verfĂźgte. Aus dem gleichen Grund befand sich zur Zeit des Silberbergbaus unter Kaiser Maximilian I. die MĂźnze nicht vor Ort, sondern im befestigten Hall, etwa 17 Kilometer westlich von Schwaz.
20. Jahrhundert
Bis zum Ersten Weltkrieg war Schwaz Garnisonsstadt der k.u.k. Armee, 1914 lag dort das III. Bataillon des Salzburgischen Infanterieregiments Erzherzog Rainer Nr. 59.
Die kleine jĂźdische BevĂślkerung von Schwaz wurde ab dem Anschluss Ăsterreichs 1938 vertrieben.cite-ref-12[12] Ab 1944 befand sich auf der StraĂe zwischen Schwaz und Buch ein Zwangsarbeiterlager. Dort waren bis zu 400 ausländische Kriegsgefangene untergebracht, die ab Dezember 1944 im Wilhelm-Erb-Stollen des Schwazer Bergwerks fĂźr die RĂźstungsindustrie des Deutschen Reiches arbeiten mussten. Nach Kriegsende machte die franzĂśsische Besatzung daraus das Lager Oradour fĂźr ehemalige Nationalsozialisten, benannt nach Oradour-sur-Glane und in Erinnerung an das Massaker von Oradour.cite-ref-13[13]
Am 10. Juli 1999 kam es zu einem Felssturz vom Eiblschrofen. Danach wurde die Bewegung des Bergs viele Jahre lang mittels platzierter GPS-Sensoren vermessen. Panzerriegel und ein Damm wurden als Schutz fĂźr Siedlungsgebiete errichtet.cite-ref-14[14] Der Silberwald ist heute Biotop und Erholungsgebiet.cite-ref-15[15]
21. Jahrhundert
2017 wurde Schwaz der Ehrentitel âReformationsstadt Europasâ durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.cite-ref-16[16]cite-ref-reformation-11-1[11]
Im August 2017 wurde Schwaz als zweite Tiroler Gemeinde mit dem Titel âFair-Trade-Stadtâ ausgezeichnet.cite-ref-17[17]
BevĂślkerungsentwicklung
EinwohnerJahr40006000800010.00012.00014.00016.0001860189019201950198020102040EinwohnerEinwohnerentwicklung von Schwazmw-chart-784118f19b37aa8e0a80794a485ff0304bd04d5f28f9e1cabf25af49b6a0b81785dac8bbc4f2e300896674434a22d169d67c70d7b4a653d7f471d041902c577e-zr4550118-c0 Quelle: Statistik Austriacite-ref-19[19]
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Siehe auch:
Liste der denkmalgeschĂźtzten Objekte in Schwaz
⢠Katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt: Die Stadtpfarrkirche, eine 1460 erbaute Hallenkirche, wurde 1502 vierschiffig erweitert und ist heute die grĂśĂte Hallenkirche Tirols. Links saĂen die BĂźrger, rechts durch eine Holzwand getrennt die Knappen. Eine Besonderheit dieser Kirche sind die beiden GlockentĂźrme, von denen einer rund 400 Jahre jĂźnger ist. Er wurde 1911 errichtet, nachdem der ältere im oberen Drittel eine kritische Neigung aufwies und beim Läuten Einsturzgefahr bestand.
⢠Katholisches Pfarrzentrum St. Barbara (1984/1985)
⢠Das Franziskanerkloster Schwaz mit seinem sehenswerten Kreuzgang mit gotischer Wandbemalung wurde 1515 eingeweiht.
⢠Das BischÜfliche Gymnasium Paulinum ist aus einem im 19. Jahrhundert in Brixen gegrßndeten Gymnasium hervorgegangen und wurde wegen Repressionen dort durch das faschistische Italien 1926 in Schwaz neu gegrßndet.
⢠Schloss Freundsberg der Herren von Frundsberg auf einem Hßgel 170 m oberhalb der Stadt. Im Turm der Burg ist das Museum der Stadt Schwaz untergebracht. Es zeigt unter anderem die Entwicklung der Stadt und den Bergbau in Schwaz. Im Rittersaal tagt monatlich das Fruntspergfähnlein.
⢠Das Fuggerhaus entstand um 1525 als Wohnsitz der Augsburger Handelsfamilie. Von hier aus leitete Anton Fugger zeitweise sein Imperium. Heute ist das Haus Sitz der Tertiar-Schulschwestern.
⢠Das Handelshaus ist ein spätgotisches BĂźrgerhaus, das 1500â1509 von den beiden Gewerken Hans und JĂśrg StĂśckl erbaut wurde. Das groĂe Gebäude umfasst einen dreistĂśckigen Arkadenhof und dient heute als Rathaus.
⢠Die Franz-Josef-StraĂe bildet die ehemalige HauptstraĂe und ist heute eine FuĂgängerzone. Sie wirkt trotz des Brandes von 1809 als geschlossener StraĂenzug. Am Ende der StraĂe liegt das barockisierte Palais Tannenberg-Enzenberg.
⢠Das Museum der VÜlker zeigt Kunstobjekte aus fernen Kulturen und Ethnographisches aus Afrika und Asien.
⢠Das Schwazer Silberbergwerk befindet sich am Üstlichen Ende der Stadt. Der 1491 aufgeschlagene Sigismund-Fßrstelauf Erbstollen wurde 1989/90 fßr Besucher zugänglich gemacht. Eine Grubenbahn fährt 800 m in den Stollen ein.
⢠Das Zeiss Planetarium Schwaz ist ein sehr modernes Kleinplanetarium. Seit 2001 vermittelt es Besuchern Wissen ßber die Sternenwelt. 2006 erhielt es FullDome Technologie, um moderne 3D-Filme zeigen zu kÜnnen.
RegelmäĂige Veranstaltungen
⢠Die Salva Guardia zu Schwaz, eine 1686 erstmals erwähnte Vereinigung, die bei Prozessionen das Allerheiligste begleitet, wurde 2013 von der UNESCO unter der Bezeichnung Sakramentsgarden in Tirol als Immaterielles Kulturerbe in Ăsterreich anerkannt.
⢠Beginnend mit 1993 finden jedes Jahr das Outreach Festival und die Outreach Academy in Schwaz statt.
⢠Seit 1994 findet in Schwaz jährlich das Üsterreichweit renommierte Festival fßr Neue Musik Klangspuren statt, das im Museumsquartier in Wien beheimatet ist.
⢠Sonderausstellungen aus ethnografischen Sammlungen, moderner auĂereuropäischer Kunst sowie Fotoausstellungen im Museum der VĂślker.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Ăffentlicher Verkehr
Busverkehr
| Linie | Strecke [ 21 ] |
|---|---|
| 1 | Bahnhof â Zentrum â Silberbergwerk â Freiheitssiedlung |
| 2 | Bahnhof â Zentrum â Silberbergwerk |
| 3 | Bahnhof â Zentrum â Sportzentrum â Pirchanger |
| 31 | Zentrum â Bahnhof â Archengasse â Stans Gewerbegebiet |
| 4 | Schwaz â Vomp â Vomperbach â Terfens |
| 41 | Schwaz â Vomp â Fiecht |
| 5 | Schwaz â Gallzein |
| 6 | Schwaz â Zintberg |
| 7 | Schwaz â Arzberg |
| 8 | Schwaz â Pill â Pillberg |
| 9 | Bahnhof â Dorf â Schulzentrum Ost â Bahnhof |
| 10 | Bahnhof â Krankenhaus â Tyrolit â Bahnhof |
| 8331 | Schwaz â Pill â Weerberg |
| 8384 | Schwaz â Vomp â Terfens â Neu-Terfens â Weer |
Des Weiteren verbinden die VVT-Regionalbusse der Postbus AG die Stadt in regelmäĂigen Abständen mit dem Inntal und Zillertal.
| Linie | Strecke [ 21 ] |
|---|---|
| 456 | Telfs â Zirl â Innsbruck â Hall in Tirol â Wattens â Schwaz |
| 601 | Schwaz â Stans â Jenbach â Wiesing â MĂźnster â Brixlegg |
| 602 | Schwaz â Buch in Tirol â Jenbach â Rotholz â Strass â Brixlegg |
| 650 | Innsbruck â Hall in Tirol â Wattens â Schwaz |
| 655 | Innsbruck â Hall in Tirol â Wattens â Vomp â Schwaz |
| 657 | Schwaz â Jenbach â MĂźnster â Brixlegg â Kramsach â WĂśrgl |
| 8330 | Innsbruck â Schwaz â Jenbach â Mayrhofen |
Schienenverkehr
Der Bahnhof Schwaz liegt an der Unterinntalbahn (Kufstein â Innsbruck) und dient als wichtiger Haltepunkt fĂźr Pendler von und nach Schwaz. Am Bahnhof halten ausschlieĂlich RegionalzĂźge der ĂBB im Netz der S-Bahn Tirol. Dies ist mit der Existenz des Bahnhofs Jenbach zu begrĂźnden, welcher aufgrund seiner Funktion als Knotenpunkt und seiner Bedeutung fĂźr den Tourismus als Fernverkehrshalt im Bezirk fungiert. Der Bahnhof verfĂźgt Ăźber 3 Bahnsteige sowie einer Trafik im Bahnhofsgebäude. Seit 2025 gibt es auch eine Park & Ride Tiefgarage, welche 130 Parkplätze bietet.cite-ref-22[22]
Folgende Tabelle listet alle Zugrelationen mit Halt in Schwaz auf.cite-ref-23[23] Einige der Linien werden jedoch ab Innsbruck und WÜrgl mit anderen Bezeichnung nach Landeck oder Zell am See verlängert.
| Linie | Strecke | Takt |
|---|---|---|
| | Innsbruck â Hall in Tirol â Schwaz â Jenbach â WĂśrgl (â Kufstein ) | 30-Minuten (60-Minuten nach Kufstein) |
| | Telfs-Pfaffenhofen â Innsbruck â Hall in Tirol â Schwaz â Jenbach | 30-Minuten |
| | Innsbruck â Hall in Tirol â Schwaz â Jenbach â WĂśrgl â Kufstein | 60-Minuten (Nacht S-Bahn am Wochenende) |
2013 lieĂ sich die Firma Molinari Rail Austria GmbH in Schwaz nieder, welche im Schienenfahrzeugbau tätig ist. Eines der Hauptprojekte war dabei der Umbau von Reisezugwagen in Liegewagen fĂźr den ĂBB Nightjet. 2023 ging die Firma aufgrund internationaler Krisen insolvent, wurde aber von der Skoda Gruppe Ăźbernommen und konnte somit die 33 Arbeitsplätze in Schwaz erhalten. Die Firma arbeitet weiterhin an der Planung und Konstruktion von ZĂźgen.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]cite-ref-26[26]
StraĂenverkehr
Schwaz ist Ăźber eine Abfahrt an die Inntalautobahn A12 zwischen Kufstein und Zams angebunden. AuĂerdem fĂźhrt die Tiroler StraĂe B171, welche zwischen Kufstein und Flirsch verläuft, durch die Innenstadt. Von dieser StraĂe zweigen sich einige LandesstraĂen ab, welche in die Nachbargemeinden verlaufen.
Sport
⢠Airsoft: ASVT Airsoft Sport Verein Tirol
⢠American Football: AFC Hammers Schwaz
⢠Badminton: TU Schwaz Sektion Badminton
⢠Baseball: Tigers Schwaz
⢠Basketball: Silverminers Schwaz
⢠BogenschieĂen: BSC Schwaz-Vomp
⢠Freizeitsport: Hobbyclub Schwazcite-ref-27[27]
⢠Schachsport: Schachclub Schwaz
⢠Schilauf: TU Schwaz Sektion Schilauf, Ski-Klub Schwaz
⢠Tennis: TC Schwaz
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 21 Mitgliedern.
| Partei | 2022 [ 30 ] | 2022 [ 30 ] | 2016 [ 31 ] | 2016 [ 31 ] |
|---|---|---|---|---|
| Partei | % | Mandate | % | Mandate |
| BĂźrgermeisterteam Hans Lintner (ĂVP) | 36,64 % | 8 | 47,61 | 10 |
| Team Zukunft â Victoria Weber | 27,36 % | 6 | 17,43 | 4 |
| WIR fĂźr Schwaz â Team Martin Wex | 13,15 % | 3 | | |
| Interessengemeinschaft Lebensraum Schwaz Die GrĂźnen | 9,61 % | 2 | 13,31 | 3 |
| FPà Freiheitliche & Unabhängige Schwazer | 5,07 % | 1 | 21,65 | 4 |
| Menschen, Freiheit, Grundrechte | 6,32 % | 1 | | |
| NEOS â Raus aus dem Stau. Rein in ein neues Schwaz | 1,42 % | 0 | | |
| Liste Kranzl & Freie BĂźrger | 0,44 % | 0 | | |
| Freie BĂźrgerliste Schwaz | --- | --- | 3,27 | 0 |
BĂźrgermeister
⢠1850â1859 Peter Arnoldcite-ref-bms-von-sz-32-0[32]
⢠1859â1861 Josef Knappcite-ref-bms-von-sz-32-1[32]
⢠1861â1864 Josef Hubercite-ref-bms-von-sz-32-2[32]
⢠1864â1890 Josef Spornbergercite-ref-33[33]
⢠1890â1896 Alfred Wagner
⢠1896â1898 Max von Issercite-ref-bms-von-sz-32-3[32]
⢠1898â1901 Alfred Wagnercite-ref-34[34]
⢠1901â1903 Kaspar Angerer
⢠1903â1919 Ernst Knappcite-ref-35[35]
⢠1919â1922 Karl KĂśll
⢠1922â1926 Johann Ăfner
⢠1926â1935 Josef Huber
⢠1935â1938 Leo Janusz (Amtsverwalter)cite-ref-bms-von-sz-32-4[32]
⢠1945â1953 Karl Psenner (ĂVP)cite-ref-39[39]
⢠1953â1968 Anton Ăfner (ĂVP)cite-ref-40[40]
⢠1968â1973 Karl Psenner (ĂVP)
⢠1973â1997 Hubert Danzl (ĂVP)
⢠1997â2022 Hans Lintner (ĂVP)
⢠2022â0000 Victoria Weber (Team Zukunft â Victoria Weber)cite-ref-bmin-weber-1-1[1]
Wappen
Städtepartnerschaften
Schwaz pflegt Kontakte zu folgenden Partnerstädten:cite-ref-41[41]
⢠Deutschland Mindelheim, Deutschland
⢠Frankreich Bourg-de-PÊage, Frankreich
⢠Vereinigtes Konigreich East Grinstead, Vereinigtes KÜnigreich
⢠Spanien Sant Feliu de GuĂxols, Spanien
⢠Italien Verbania, Italien
⢠Italien Trienter Stadtteil Argentario, Italien
PersĂśnlichkeiten
EhrenbĂźrger
⢠Ernst Brandl (1919â1997), Biochemiker und Hochschullehrercite-ref-42[42]
⢠1976: Walter Waizer (1914â1998), Unternehmer und NS-Politiker
⢠2015: Rudolf Theurl, Pfarrer
⢠2017: Gßnther Berghofer, Unternehmercite-ref-43[43]
⢠2022: Hans Lintner, Altbßrgermeistercite-ref-44[44]
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
⢠Adam Zech (um 1520â1607), fĂźrstbischĂśflicher Kanzler und Stadtschreiber von Augsburg
⢠Georg Scherer (1540â1605), Prediger der Gegenreformation
⢠Edmund Zoz (1653â1706), Zisterzienserabt
⢠Johann Karl von Reslfeld (1658â1735), Barockmaler
⢠Franz Thaddäus Lang (1693â1773), Goldschmied
⢠Franz Bernhard Altenburger (unbekanntâ1736), Barockmaler
⢠Christoph Anton Mayr (â1720â1771), Kirchenmaler des Rokoko
⢠Corbinian Gärtner (1751â1824), Benediktiner, Universitätsprofessor, Jurist und Historiker
⢠Eberhard Zobel (1757â1837), Benediktiner, Maler, Kunstsammler und Lehrer
⢠Maria Anna Moser (1758â1838), Malerin
⢠Johann Michael Albaneder (1762â1824), Bildhauer, Bossierer und Keramiker
⢠Alois Lergetporer (1786â1851), BĂźrgermeister von Salzburg 1831â47
⢠Johann Endfelder (1791â1862), Maler
⢠Albert Jäger (1801â1891), Benediktiner, Historiker, Politiker
⢠Josef Halter (1811â1872), Propst und Abgeordneter zum Ăsterreichischen Abgeordnetenhaus
⢠Joseph Wopfner (1843â1927), Landschaftsmaler
⢠Johann Ertl (1845â1906), Maler
⢠Alois Unterladstätter (1856â1908), Priester und Politiker, Mitglied des Abgeordnetenhauses 1901â1907cite-ref-45[45]
⢠Alfons Siber (1860â1919), Maler und Restaurator
⢠Franz Haider (1860â1947), Bildhauer und Kunstlehrer
⢠Josef Andergassen (1861â1929), Kunsttischler, Altarbauer und Bildhauer
⢠Franz Kobald (1866â1933), Bildhauer
⢠Hans Weber-Tyrol (1874â1957), Maler
⢠Alois Pfund (1876â1946), Maler
⢠Max Angerer (1877â1955), Maler
⢠Jakob Rappel (1877â1942), Goldschmied
⢠Theodor Scheffauer (1878â1923), Politiker (CSP)
⢠Emanuel Raffeiner (1881â1923), Maler
⢠Toni Kirchmayr (1887â1965), Maler und Restaurator
⢠Johannes Messner (1891â1984), Priester, Theologe und Rechtswissenschaftler
⢠Joseph Messner (1893â1969), Priester, Musiker und Komponist, Domkapellmeister von Salzburg
⢠Karl Severin Unterberger (1893â1984), Bildhauer und Maler
⢠Josef Ausserhofer (1894â1973), Apotheker und Schriftsteller
⢠Josef Prantl (1895â1951), Komponist und Musikdirektor in Bludenz
⢠Carl Rieder (1898â1980), Maler, Zeichner und schuf Kirchenfenster, Fresken und Sgraffiti
⢠Oswald Marchesani (1900â1952), Augenarzt und Hochschullehrer
⢠Sepp Baumgartner (1901â1987), Bildhauer
⢠Wilhelm Angerer (1904â1982), Fotograf
⢠Fred Hochschwarzer (1914â1990), Maler
⢠Fritz Heiss (1921â2008), Industrieller
⢠Adolf Luchner (1926â1995), Maler, Grafiker und Kunsterzieher
⢠Ernest Troger (1926â1988), Geograph
⢠Fritz Eller (1927â2018), Ăśsterreichisch-deutscher Architekt und Architekturprofessor
⢠Adolf LaimbĂśck (1933â2018), deutscher Schauspieler
⢠Hartwig Karl Unterberger (1934â2019), Maler und Bildhauer
⢠Gert Chesi (* 1940), Fotograf, Autor und Journalist
⢠Traudl Hecher (1943â2023), Skirennläuferin
⢠Margarethe Heubacher-Sentobe (* 1945), Architektin
⢠Michael âMuchâ Unterleitner (1947â2025), Cartoonist
⢠Hans KÜchler (* 1948), Philosoph
⢠GĂźnther Maria Garzaner (1951â2015), Schriftsteller
⢠Rens Veltman (* 1952), Kßnstler
⢠Wolfgang Lechner (* 1953), Journalist
⢠Markus Egg (* 1954), Historiker und auĂerordentlicher Universitätsprofessor
⢠Harry Prßnster (* 1956), Komiker
⢠Johannes Schneider (* 1956), Franziskaner, Theologe
⢠Christian Erler (* 1958), Orgelbauer
⢠Beate Palfrader (* 1958), Politikerin (ĂVP)
⢠Armin Kogler (* 1959), Skispringer
⢠Erich Rinner (* 1960), Solotrompeter
⢠Andrea Bischof (* 1963), Malerin
⢠Elisabeth Kirchler (* 1963), Skirennläuferin
⢠Johannes Rosenberger (* 1965), Filmproduzent
⢠Martin Leutgeb (* 1966), Schauspieler
⢠Doris Danler (* 1966), Diplomatin
⢠Franz Hackl (* 1967), Jazzmusiker und Instrumentenmacher, Ausrichter von Outreach Festival & Academy
⢠Markus Lindner (* 1970), Schriftsteller und Kßnstler
⢠Daniela Knapp (* 1972), Kamerafrau
⢠Martin HÜllwarth (* 1974), Skispringer
⢠Christoph Gruber (* 1976), Skirennläufer
⢠Andrea Brunner (* 1979), ehemalige SPà Bundesgeschäftsfßhrerin, Geschäftsfßhrerin der Aidshilfe Wien
⢠Hannes Aigner (* 1981), FuĂballspieler
⢠Rainer Eitzinger (* 1983), Tennisspieler
⢠Theresa Bielowski (* 1984), Politikerin (SPĂ), MdEP
⢠Anna Braun (* 1984), Naturbahnrodlerin
⢠Harald Wurm (* 1984), Skilangläufer
⢠Armin Sandbichler (* 1985), Tennisspieler
⢠Eva-Maria Brem (* 1988), Skirennläuferin
⢠Christoph Steiner (* 1988), Politiker (FPĂ), Mitglied des Bundesrates
⢠Tobias Angerer (* 1990), Naturbahnrodler
⢠Lisa Ungerank (* 1991), Sportschßtzin
⢠Stephanie Brunner (* 1994), Skirennläuferin
⢠Daniel Marschik (* 1995), Politiker, Abgeordneter zum Tiroler Landtag
⢠Benjamin Moser (* 1997), Skilangläufer
⢠Andreas Thum (* 1999), Sportschßtze
⢠Cem ĂstĂźndag (* 2001), FuĂballspieler
⢠Kilian Bauernfeind (* 2002), FuĂballspieler
⢠Valentina KrĂśll (* 2002), FuĂballspielerin
⢠Franjo IvanoviÄ (* 2003), FuĂballspieler
Mit Schwaz verbunden
⢠Hans Schlaffer (â 1528), täuferischer Reformator, in Schwaz hingerichtet
⢠Georg Fugger zu Wasserburg (1577â1643), Rat, Kämmerer und Landvogt, in Schwaz begraben
⢠Hans Maler zu Schwaz (1480â1529), bedeutender Porträtmaler der Renaissance
⢠Jacob StrauĂ (1480â1530), evangelischer Prediger und Reformator ab 1521 in Schwaz
⢠Johannes Milchtaler (16. Jahrhundert), Arzt und Medizinschriftsteller aus Schwaz
⢠Hans Sachs (1494â1576), GrĂźnder der Meistersingerschule Schwaz
⢠Jakob Singer (1685â1760), Barockbaumeister in Schwaz
⢠Cordula WĂśhler (1845â1916), katholische Schriftstellerin und Dichterin, lebte Ăźber 30 Jahre in Schwaz und ist dort begraben
⢠Ludwig Penz (1876â1918), Bildhauer
⢠Maria SpĂśtl (1898â1953), KĂźnstlerin, lebte in Schwaz
⢠Max Bär (1903â1944), Widerstandskämpfer
Literatur
⢠Anton Prock: Durch Schwaz. Geschichtlicher Rundgang durch die Silberstadt Schwaz. Tourismusverband Silberregion Karwendel, Schwaz 2017, ISBN 978-3-200-04715-0.
⢠Max von Isser-Gaudententhurm: Beitrag zur Schwazer Bergwerksgeschichte. In: VerĂśffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum. III. Folge, Band 37, 1893, S. 143â201 (zobodat.at [PDF; 2,4 MB]).
⢠Martin Zeiller: Schwatz. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Provinciarum Austriacarum. Austria, Styria, Carinthia, Carniolia, Tyrolis ⌠(= Topographia Germaniae. Band 10). 3. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1679, S. 37 (Volltext [Wikisource]).
⢠Wolfgang Suppan: Schwaz in Tirol. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 4, Verlag der Ăsterreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2005, ISBN 3-7001-3046-5.
Weblinks
Commons
: Schwaz
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Schwaz
â ReisefĂźhrer
⢠70926 â Schwaz. Gemeindedaten der Statistik Austria
⢠Panoramakarte der Silberregion Karwendel
⢠Die Geschichte vom Schwazer Silberbergwerk in Tirol. In: silberbergwerk.at
⢠Der Silberberg. Als im Tiroler Inntal das erste moderne Finanzzentrum der Welt entstand. In: zdf.de. ZDFinfo, 25. Mai 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfßgbar) am 13. Juli 2015; abgerufen am 28. Mai 2019.
⢠Archivaufnahmen aus und Ăźber Schwaz im Onlinearchiv der Ăsterreichischen Mediathek (Radiobeiträge, Interviews)
Einzelnachweise
cite-note-bmin-weber-11. In der BĂźrgermeisterIn-Stichwahl am 13. März 2022 setzte sich Victoria Weber (Team Zukunft â Victoria Weber) mit 58,5 % gegen ihren Mitbewerber Hans Lintner (BĂźrqermeisterteam Hans Lintner) mit 41,5 % durch und wurde somit nach § 70 Abs. 1 der Tiroler Gemeindewahlordnung 1994 zur BĂźrgermeisterin gewählt. Die Angelobung erfolgte am 14. März 2022. Sie ist damit die erste BĂźrgermeisterin von Schwaz. BĂźrgermeisterIn-Stichwahl vom 13.03.2022. Ergebnis. In: schwaz.at. Stadtgemeinde Schwaz, 14. März 2022, abgerufen am 23. März 2022. Konstituierende Sitzung. Gemeinderat. Dank fĂźr Hans Lintner. In: schwaz.at. 25. März 2022, abgerufen am 25. März 2022.
cite-note-22. â Diether SchĂźrr: Namen am Nordrand der Alpen. Die ältesten literarischen Zeugnisse zur Sprachengeschichte des Tiroler Raumes und Ăźberlebende Toponyme. (PDF; 10,5 MB) (Originalfassung). In: Researchgate. Januar 2006, S. 163â201, abgerufen am 8. Februar 2025 (der Autor empfiehlt die Zitation aus dieser Version). Diether SchĂźrr: Namen am Nordrand der Alpen. Die ältesten literarischen Zeugnisse zur Sprachengeschichte des Tiroler Raumes und Ăźberlebende Toponyme. [Veränderte Druckfassung]. In: Ladinia. Band 30, 2006, S. 145â184 (micura.it [PDF; 795 kB; abgerufen am 8. Februar 2025]).
cite-note-33. â Digitalisierter Bestand der Landesbibliothek Dr. Friedrich TeĂmann. In: tessmann.it. Abgerufen am 8. Februar 2025.
cite-note-44. â Aussprache: [], also in etwa zwischen âSuĂĄtesâ und âSchuĂĄteschâ in moderner Schrift.
cite-note-55. â Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 104â105.
cite-note-66. â Schwaz â die Kulturstadt. In: schwaz.at, abgerufen am 3. April 2021.
cite-note-77. â Alexander Sarlay: Tiroler Kupfer fĂźr die Welt. Ende des Mittelalters steht Tirol im Zentrum weltgeschichtlicher Entwicklungen und prägt mit seinen reichen Silber- und Kupfervorkommen in Schwaz den Lauf der Geschichte. Bis in die heutige Zeit. In: netzwerktirol.at. 7. Januar 2020, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 19. September 2020; abgerufen am 20. Januar 2020.
cite-note-88. â Richard Ehrenberg: Das Zeitalter der Fugger. Geldkapital und Kreditverkehr im 16. Jahrhundert. Band 1: Die Geldmächte des 16. Jahrhunderts. Gustav Fischer, Jena 1896; Nachdruck: Georg Olms, Hildesheim u. a. 1922; Digitalisat: ebenda 1990, ISBN 3-487-40062-6 (Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-99. â Georg Burckhard: Ein bis jetzt unbekannter medizinischer Schriftsteller des 16. Jahrhunderts (Dr. Johannes Milchtaler aus Schwaz). In: Sudhoffs Archiv. Band 4, Heft 1 (Mai 1911), ISSN 2191-3889, S. 20â30, JSTOR:20772894.
cite-note-1010. â Geschichte. In: silberbergwerk.at, abgerufen am 23. Oktober 2017.
cite-note-reformation-1111. â Uli Jung: Reformationsstadt Schwaz. Ăsterreich. Bergknappen, Täufer und Hutterer. In: reformation-cities.org/cities, abgerufen am 28. Februar 2018.
cite-note-1212. â Horst Schreiber: Das Schicksal der Schwazer Juden. In: Schwaz. Der Weg einer Stadt. 1999, abgerufen am 3. Mai 2024 (deutsch).
cite-note-1414. â Viktoria Waldegger: Chronik. Vor 20 Jahren entging Schwaz Katastrophe. 1999 sind riesige FelsstĂźcke vom Schwazer Eiblschrofen ins Tal gestĂźrzt. 300 Personen mussten fĂźr Wochen evakuiert werden. Der Berg ist heute immer noch in Bewegung, die Anrainer fĂźhlen sich aber durch die Schutzbauten sicher. In: tirol.orf.at, 9. Juli 2019, abgerufen am 19. Juli 2019.
cite-note-1515. â Pflanzgarten u. Silberwald. In: schwaz.at, abgerufen am 8. Januar 2023. Freizeit- und Naherholungsgebiet Pflanzgarten. (PDF; 328 kB) In: schwaz.at. 21. Februar 2020, abgerufen am 8. Januar 2023.
cite-note-1616. â 100. Reformationsstadt Europas: Schwaz in Tirol. In: reformation-cities.org, 20. Dezember 2017, abgerufen am 12. Februar 2020.
cite-note-1717. â Schwaz wird zur Fairtrade-Stadt. In: kommunal.at, 30. August 2017, abgerufen am 28. Mai 2019.
cite-note-1818. â Dietmar Walpoth: Schwaz: Gedenktafel fĂźr Schwazer Euthanasieopfer eingeweiht. In: meinbezirk.at. 6. Oktober 2025, abgerufen am 8. Oktober 2025.
cite-note-1919. â Ein Blick auf die Gemeinde Schwaz. (PDF; 330 kB) Statistik Austria, 15. Juni 2022, abgerufen am 22. Januar 2020.
cite-note-2020. â Unternehmensgeschichte. Abgerufen am 15. März 2025.
cite-note-0-211. Verkehrsverbund Tirol â Mehr sehen vom Land. Abgerufen am 15. März 2025.
cite-note-2222. â ĂBB: Neue Park & Ride Anlage am Bahnhof Schwaz. Abgerufen am 15. März 2025.
cite-note-2323. â ĂBB. Abgerufen am 15. März 2025.
cite-note-2424. â Schwaz als neuer Standort. 13. November 2013, abgerufen am 15. März 2025.
cite-note-2525. â Molinari Rail AG. Abgerufen am 15. März 2025.
cite-note-2626. â red; tirol.ORF.at: Skoda Group Ăźbernimmt Molinari Rail. 3. Februar 2023, abgerufen am 15. März 2025.
cite-note-2727. â Hobbyclub Schwaz (Fitness, Outdooraktivitäten, HobbyfuĂball). In: hcschwaz.at, abgerufen am 12. Februar 2020.
cite-note-2828. â Das Beste kommt zum Schluss â KV Schwaz ist Ăsterreichischer Cupsieger. In: kv-schwaz.at, 27. Juni 2022, abgerufen am 7. August 2022.
cite-note-2929. â Freizeit Rodelclub Schwaz. In: frc-schwaz.org. Abgerufen am 22. Februar 2024.
cite-note-302. Ergebnisse vom Sonntag, 27.02.2022. Gemeinderats- und Bßrgermeisterwahl. In: schwaz.at. Stadtgemeinde Schwaz, archiviert vom Original (nicht mehr online verfßgbar) am 1. März 2022; abgerufen am 24. März 2022.
cite-note-313. Gemeinderatswahlergebnis 2016. In: wahlen.tirol.gv.at. Land Tirol, abgerufen am 22. Dezember 2021.
cite-note-bms-von-sz-3232. â Hans Sternad: Die BĂźrgermeister von Schwaz 1850 bis 2009. (PDF; 3,9 MB) In: Schwaz-Schicksalsjahr 1809. 15. September 2009, abgerufen am 28. Januar 2025.
cite-note-3333. â SpornbergerstraĂe. In: Silberstadt Schwaz. 12. Januar 2012, abgerufen am 16. März 2022.
cite-note-3434. â Alfred-Wagner-StraĂe. In: Silberstadt Schwaz. 12. Januar 2012, abgerufen am 16. März 2022.
cite-note-3535. â Ernst-Knapp-StraĂe. In: Silberstadt Schwaz. 12. Januar 2012, abgerufen am 16. März 2022.
cite-note-3636. â 2. Weltkrieg. NS. Datei 3/13. In: 6130.info. Schwaz im Ansichtskartenformat. Martin Wex, 8. November 2005, abgerufen am 23. März 2022 (Kommentar von Chronicus vom 18. November 2005).
cite-note-3737. â Hans Ebenbichler 1. 1889 â 1951. In: toniknapphaus.at. Schwazer Kulturverein im Toni-Knapp-Haus, abgerufen am 23. März 2022.
cite-note-3838. â F[ritz] O[lbert]: Kunst auf dem Boden des Volkstums. Eine Kunstausstellung des Kreises Schwaz â ErĂśffnung durch Kreisleiter Aichholzer. In: Innsbrucker Nachrichten. 31. Juli 1939, ZDB-ID 1001324-6, S. 5 (uibk.ac.at [abgerufen am 23. März 2022] als Volltext unter musikland-tirol.at, mit Foto aus der Neuesten Zeitung. ZDB-ID 824486-8, urn:nbn:at:at-ubi:2-33910, 31. Juli 1939, S. 1, uibk.ac.at).
cite-note-3939. â Dr.-Karl-Psenner-StraĂe. In: Silberstadt Schwaz. 12. Januar 2012, abgerufen am 16. März 2022.
cite-note-4040. â Anton-Ăfner-StraĂe. In: Silberstadt Schwaz. 12. Januar 2012, abgerufen am 16. März 2022.
cite-note-4141. â Symbol der Städtepartnerschaft. Gemeinde Schwaz, abgerufen am 22. Dezember 2021.
cite-note-4242. â Ernst Brandl und das Penicillin V. In: Tiroler Tageszeitung. 31. Mai 2019, abgerufen am 13. Juni 2019.
cite-note-4343. â GĂźnther Berghofer EhrenbĂźrger der Stadt Schwaz. In: adler-lacke.com, 22. September 2017, abgerufen am 13. Juni 2019.
cite-note-4444. â Verleihung der EhrenbĂźrgerschaft an Dr. Hans Lintner. In: schwaz.at, 28. Oktober 2022, abgerufen am 25. Januar 2024.
cite-note-4545. â Unterladstätter, Alois. In: parlament.gv.at. Abgerufen am 26. Dezember 2021.